Besuch des LWL-Museums für Kunst und Kultur

Münster. Wie macht man Kunstwerke einem breiten Publikum zugänglich? Wie revolutionierte Joseph Beuys das Kunstverständnis seiner Zeit?“, diesen und weiteren Fragen sind über 20 Mitglieder der CDU-Betriebsgruppe des LWL am Dienstag (04.06.) im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster nachgegangen. In der Ausstellung „Hülle und Kern. Multiples von Joseph Beuys“ erfuhren sie, dass Beuys erschwingliche und demokratische Werke für jedermann schuf. So wurden seine künstlerischen Ideen in Tausende von Haushalten transportiert. Im Rahmen einer „Highlight-Führung“ sah die Besuchergruppe darüber hinaus viele Glanzstücke der Dauerausstellung. Verwaltungsleiter Detlev Husken ermöglichte im Anschluss einen Blick hinter die Kulissen des Museums und zeigte beispielsweise die technischen Anlagen, die Schreinerei sowie das Fotoatelier.

LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger berichtete: „Der Neubau des Museums für Kunst und Kultur nach seiner Eröffnung 2014 und das umfangreiche Angebot sind starke Publikumsmagneten.“ Allein in den letzten beiden Jahren kamen über eine Million Besucher in die Ausstellungen. Davon haben sich im Jahr 2017 rund 650.000 die „Skulptur Projekte“ angesehen. Die Landesrätin ergänzte: „Das Haus ist weit über die Grenzen von Westfalen-Lippe bekannt.“

Die finanzielle Unterstützung der Kultur und Wissenschaft in Westfalen-Lippe durch den LWL sprach Dr. Georg Lunemann, Erster Landesrat und Kämmerer des LWL an: „2,5 Prozent des Haushalts fließen in diesen Bereich“. So begrüße er den neuen Besucher-Rekord der Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Im Jahr 2018 seien in den LWL-Museen mit 1,5 Mio. Besuchern mehr Gäste zu verzeichnen gewesen als jemals zuvor in einem Jahr ohne die Ausstellung „Skulptur Projekte“. Bezogen auf die CDU-Betriebsgruppe freue er sich besonders über die stetig steigende Anzahl der Mitglieder, sagte der Kämmerer und hieß insbesondere die neuen Mitglieder herzlich willkommen.

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