Ein wichtiger Beitrag zur Teilhabe am Arbeitsleben

Arbeitskreis Soziales der CDU-Fraktion in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe besuchte Caritas-Emstor-Werkstätten

Rheine. cpr. Die Caritas-Emstor- Werkstätten sind ein besonderes Unternehmen. Als Partner für Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung schaffen sie Voraussetzungen für die Selbstverwirklichung behinderter Menschen in beruflicher und rehabilitativer Integration. Davon konnte sich der Arbeitskreis Soziales der CDU-Fraktion in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe bei seinem Besuch in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen der Caritas in Rheine überzeugen. Auf Initiative des Diözesancaritasdirektors Heinz-Josef Kessmann trafen sich Vertreter der fünf Diözesancaritasverbände in Nordrhein-Westfalen mit dem Arbeitskreis Soziales der CDU-Fraktion der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe in Rheine.

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Über die Aufgaben und Herausforderungen in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben informierte sich der Arbeitskreis Soziales der CDU-Fraktion in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe bei seinem Besuch in den Caritas-Emstor-Werkstätten in Rheine.

Über 500 Menschen mit Behinderungen gehen in den Caritas-Emstor-Werkstätten in Rheine einer Beschäftigung nach. Deutlich wurde dabei, dass die dort beschäftigten Menschen und deren Betreuung und Förderung stets im Mittelpunkt der Tätigkeit stehen. „Allerdings müssen auch betriebswirtschaftliche Überlegungen in die Arbeitsabläufe einfließen“, verdeutlichte Caritas-Vorstand Dieter Fühner, dass die Werkstatt in vielen Bereichen durchaus im Wettbewerb zur freien Wirtschaft stehe. „Wo Aufträge übernommen würden, müsse präzise, qualitativ hochwertige Arbeit oft bei Einhaltung vertraglicher Lieferfristen geleistet werden.“

Im folgenden Austausch der Gesprächsteilnehmer zu aktuellen Herausforderungen in der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung, insbesondere der Arbeit in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen bestand ein großer Konsens in der Wertschätzung der Arbeit der Werkstätten. Hierbei gehe es insbesondere um die Bewältigung der vielfältigen konzeptionellen Herausforderungen von der Vorbereitung auf den ersten Arbeitsmarkt bis zur Sicherstellung der Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit schwersten Behinderungen.

„Unsere Werkstätten garantieren auch den Schwächsten das Recht auf Arbeit“, betont Heinz-Josef Kessmann. Die Einrichtungen gestalteten Arbeitsprozesse so, dass Beschäftigte selbst mit schwerer Behinderung an der Herstellung hochwertiger Produkte oder Dienstleistungen beteiligt werden. Kessmann dankte den Politikern für den guten Austausch und gab ihnen den Apell, auch weiterhin für eine ausreichende Versorgung mit Werkstattplätzen zu sorgen, mit auf die Rückreise.

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